Sichtung melden unter: www.asiatischehornisse.ch
Entfernen Sie selbständig keine Nester, überlassen Sie diese Aufgabe ausgebildeten Fachleuten mit Schutzausrüstung.
Bei Sichtung eines Nestes bitte umgehend die Koordinationsstelle Bekämpfung Asiatische Hornisse BS/BL kontaktieren:
Maria Corpataux +41 78 830 65 33, maria.corpataux@icloud.com Liestal, Sissach,Waldenburg
Joost Oerlemans joost@oerlemans.ch Kt. Basel-Stadt, Birsigtal, Birseck und Laufental
Sichtung melden unter: www.asiatischehornisse.ch
Um die Gesellschaft, insbesondere betroffene Imker/innen und ihre Völker zu schützen hat sich die Bekämpfung der sich in der Nähe befindlichen Nester als beste Strategie herausgestellt.
Einerseits können Nester zufällig gefunden werden. Nester der Asiatischen Hornisse können beinahe überall sein. Im frühen Frühjahr sind sie klein und nur die Königin kümmert sich um Brut, Nahrung und Erweiterung. In dieser Zeit, werden die Nester Embryonalnester genannt und können von Fachleuten gut entfernt werden.
Die Farbe des Nestes ist meist ocker-braun (graue Nester werden von unseren Wespen gebaut), die Öffnung ist unten und eine genaue Bestimmung ist nur über das dazugehörige Insekt möglich.
Im Verlauf des Frühjahres wachsen die Nester langsam an. Die ersten noch relativ kleinen Arbeiterinnen schlüpfen (Mai) und unterstützen die Königin im Nestbau und der Brutpflege. Das Nest wächst schneller bis zur Grösse eines Fussballs oder grösser und die Königin kann sich ganz ihrem Volk widmen, die anfallenden Arbeiten wie jagen und bauen übernehmen die Arbeiterinnen. Diese Phase nennt sich Primärnest.
Das Embryonalnest wird ausgebaut. Die Nestfarbe ist eher ocker mit braun. Das Ausflugloch wandert mit zunehmender Grösse des Nestes auf der Seite nach oben. Das Nest ist unten rund und geschlossen.
Unsere europäische Hornisse hat ein unten offenes Nest, die Brutteller sind sichtbar.
Je nach Situation saugen wir die Nester nun ab oder tüten sie ein. Auf jeden Fall sollte dabei der Schutzanzug getragen werden. Das Nest wird mit zunehmender Grösse auch vermehrt verteidigt. Ein einzelner Stich dieser Hornissenart ist nicht gefährlicher, wie unsere Wespen- und Bienenarten. Gefährlich ist die Verteidigungsbereitschaft und die daraus folgende Menge der Stiche.
Im Juli beginnt die Zeit des Umzugs. Die Asiatischen Hornissen suchen im Umkreis von bis 100m einen geeigneten Standort für ihr Sekundärnest. Dieses befindet sich oft in Baumkronen bis über 40 Meter Höhe. Bis im Primärnest die restliche Brut geschlüpft ist, sind beide Nester aktiv. ungefähr 30% der Primärnester werden direkt zu Sekundärnester ausgebaut.
Jetzt bekämpfen wir mit Lanzen, damit wir in dieser Höhe arbeiten können.
Wir sind für die Bekämpfung Asiatischer Hornissen ausgebildet und verfügen über die notwendige Ausrüstung. Wir arbeiten mit den Kantonen Basel-Stadt und Baselland.
Wann immer möglich arbeiten wir ohne Insektizide.